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Dieser Film soll Einblick gewähren in eine Welt, die sich nur selten - wenn überhaupt - einem Publikum öffnet. Ein Versuch, die ZuschauerInnen näher an das Leben jener unbekannten AsylantInnen heranzuführen, die die Boulevardpresse gern mit Begriffen wie SchmarotzerInnen und DrogendealerInnen in Verbindung bringt.

Ich beschloss nicht einfach eines Tages, diesen Film zu machen ? diesen Film musste ich machen, trotz der Gefahren, die sich bei den Dreharbeiten ergaben. Er entstand aus dem inneren Drang heraus, eine exemplarische Flüchtlingsgeschichte als Zeitdokument ohne Selbstmitleid von Innen nach Außen zu tragen; aus dem Drang heraus, den Kampf für Humanismus, den meine Eltern ein Leben lang geführt haben, mit meinen Mitteln weiterzuführen und ihnen und ihresgleichen somit auch ein Denkmal zu setzen.
Als ich als 9-jähriger in Österreich ankam, war Exil für mich nur ein Wort. Auch während der Pubertät dachte ich nicht viel darüber nach, bis zu dem Tag, an dem ich ebenso viele Tage im Iran wie in Österreich verbracht hatte. Von da an stellte sich mir, nennen wir es "die klassische Migranten-Identitätsfrage": "Werde ich ab jetzt jeden Tag mehr und mehr zum Österreicher, nur weil ich nicht in meine Heimat zurückkehren kann?"

Eine Fülle ähnlicher Fragen stellten sich mir plötzlich und ich wollte alles wissen über Dinge und Begebenheiten, die ich vergessen hatte und im Exil nicht wieder finden konnte. Ich wollte mich meiner Familie annähern und die gegenwärtige Situation im Iran besser verstehen. Ich wollte begreifen, welchen Anteil  Geschichte und Gesellschaft daran hatten, Menschen zu formen, und welche Strategien Menschen aus völlig unterschiedlichen kulturellen Umgebungen entwickeln, um mit dem Schmerz fertig zu werden, den die erzwungene Trennung von der Familie mit sich bringt.
Synopsis
Regiekommentar
 
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